Erzählung zum Thema Begegnung>
"Die Frage nach dem Kaffee ist ausgelaugt,aber eine kleine Massage würde dir jetzt bestimmt gefallen, oder?",lachte er sie an. Ohne weiter zu fragen, hatte er sie hochgehoben und trug sie die wenigen Stufen zum Lift. Sie ließ es sich gefallen, er hatte ihre Gedanken erraten.
Seine Wohnung war geschmackvoll eingerichtet, warme Brauntöne gingen ineinander über, anheimelnd.
Sie liess sich auf das Sofa fallen, während er eine Flasche Sekt köpfte, 2 Gläser füllte und ihr eines hinhielt.
"Auf uns", die Gläser stiessen mit einem lange nachhallenden Klang aneinander.
Sie hatte sich auf den Bauch gelegt und vorher ihre Bluse ausgezogen. Ihre Haut glänzte und fühlte sich weich an. Er verteilte Öl auf ihrem Rücken und begann sie zu massieren , zärtlich, langsam, mit Genuss für beide.
Obwohl er als Elektriker körperlich arbeitete, hatte er weiche Hände, die zärtlich ihren Rücken, ihre Hüften entlangfuhren, den Nacken durchkneteten und ihre Schulterblätter spielerisch umfuhren. Sie begann leise zu schnurren wie eine Katze. "Mach weiter..." flüsterte sie. Er öffnete ihren BH, um sie besser massieren zu können und seine Fingerkuppen verirrten sich, rein zufällig, bei der Massage an ihre Brüste. Sie stöhnte leise auf.
Dieser Mann war anders als ihre letzten Bekanntschaften, die alle schnell mit ihr ins Bett wollten. Er liess sich und ihr Zeit, war spielerisch, genoss es , sie zu verwöhnen. Sie ertappte sich bei dem Gedanken, ob er jemand für länger und für mehr als nur das Bett wäre und fand die Idee prickelnd.
Er genoss es , diese Frau zu verwöhnen, als Frau, als Weib. Ihre weiche Haut, ihre schlanke Figur, sie gefiel ihm. Zärtlich strichen seine Hände über ihren Körper, kneteten sie durch. Er spürte, dass es ihr gefiel, hörte das leise Schnurren. Wie lange hatte er keine Frau mehr so verwöhnt, es waren mehrere Monate. Die letzte wollte mehr von ihm, mehr Geld, mehr Luxus, am Ende war er ihr als Elektriker zu wenig. Ob Anke anders war?. Sein Gefühl sagte ihm ja.
Sie hatten sich inzwischen beide ausgezogen, waren unter einer grossen, kuschligen Decke verschwunden und Arm in Arm eingeschlafen. Am nächsten Morgen wollten sie sich ihre Träume erzählen und waren gespannt, was sie vom anderen hören würden.