November ist da, Zeit für ein Gedicht, Obwohl, das Dichten, das liegt mir nicht. Versteh mich nicht falsch, Einfach Worte zu finden, Mit einem Reim zum Gedicht verbinden - Braucht nicht viel Kunst, Eher einiges Denken. Reimen sollte man Metrik schenken?
Tja, und daran hapert es bei mir eben gewaltig! Jedoch:
Nichts gab es, was ich lieber wollte, Obwohl es sich abwegig anhören mag. Vollkommenheit, in jeder Hinsicht! Einfach würde es sicher nicht werden, Mit meinen Möglichkeiten das Ziel zu erreichen. Besonders leicht wird man es mir auch nicht machen, Einzig mein Wille und mein Durchhaltevermögen, Ruhelos auf das Ziel hinzuarbeiten, lässt mich noch hoffen.
Zuerst einige ’warm-Ups’ mit elf einsamen Wörtern im Verbund!
Kälte, kahle Felder, Wind peitscht Regen waagerecht an die Fenster. November!
Frost, leere Strassen, Dunkelheit kommt schneller. Überall schweigt die Natur! November.
November bedeutet stets vor Kälte fliehn, und sich dick anzuziehn EnergieNotstand!
So, und nun hier also das Ergebnis:
Nacht ist jetzt schon ab sechs Uhr, Ostwind umweht uns, kalt und pur. Verstummt schon lang, die Vogelschar, Einsamkeit wird so spürbar. Mensch erkennt Vergänglichkeit, Besonders jetzt, zur Winterszeit. Einzig noch mit seiner Pracht, Raureif es erträglich macht.
Na, Offenbar Vollkommen daneben, Einfach nicht dein Geschmack? Mist. Besser Ein zweites Gedicht Reinstellen für dich?
Na gut, versuchen wir es mal damit:
Nachts fehlen mir warme Orte, Obdachlos bin ich schon lang. Verfroren ringe ich um Worte, Eitelkeit steht mir nicht an. Mitleidlos sind eure Blicke, Betteln ists, was ich nicht kann. Erfroren unter einer Brücke, Ruh ich jetzt, bis irgendwann!
Nun, zum Ausklang, ein einfacher Satz...
November, offenbar Vorbote eines Monats besonderer Ereignisse! Richtungsweisend?
Das reicht doch wohl, oder? Ich meine, sooo besonders ist dieser Monat nun auch wieder nicht