| Welch trügerische Eigenschaft - sich da an mir zu schaffen macht. Zerrt an mir, treibt mich um, brüllt mich an - doch ich bleib stumm. Zerreißt mich in tausend kleine Teile, vor denen erschüttert ich verweile. Verfolgt mich stets mir ihrem Ziel, eins das ich gar nicht haben will. Spielt mir Streiche, nachts im Traum, schön sogar anzuschauen. "Was willst du noch von mir, dein Spiel, dass verbot ich dir. Lass ab von mir, lass mich ruhn, hab schon genug mit mir zu tun. Was willst du mir schon noch bringen, willst mich doch nur zu Boden zwingen". "Vertrauen", die Sehnsucht spricht, das eine Wort nur, vielmehr nicht. |
| Nie hab ich geglaubt oder gedacht, dass ich besser bin, als man mich macht. Gewohnt von früher, dass man mich verlacht, das hat mich um den Glauben gebracht. Habe ihn auch nie vermisst, da er für mich nicht wichtig ist. Glauben kann man an Gott, es kann ihn ja geben, aber niemals für mich - ein anderes Leben. |
| Sie, die mich so sanft umfasst, das Denken mir fast unmöglich macht. Aber hoffen, worauf, dazu brauchts ein Ziel - das will ich doch nicht, ich will nicht mehr viel. Ein wenig Spaß mit den Kollegen, und auch mal ne Party, hab nichts dagegen. Hoffen auf meinen uralten Traum – lang schon vergessen, erinnre mich kaum. |
| Ich will nicht davon Hoffnung haben, hab genug Leid davon getragen. Liebe, welch Hohn liegt in dem Wort, wo ist sie denn? – Schon so lange fort... |
| Liebe ist für mich nicht gemacht, sind nur Hormone, reicht grad für ne Nacht. Willst du morgens nach ihr sehn, glücklich dich zu ihr drehn, ist das Bett doch meist schon leer, selten kommt eine wieder her. "Ich ruf dich an", ich hörs nicht mehr, die Wohnung ist so grausam leer. Das wilde Raubtier Einsamkeit – macht sich, mich zu verschlingn, bereit. |