Als ich eines Morgens die Augen öffnete, konnte ich mich selbst nicht entdecken. Ich wunderte mich sehr, da ich mich eigentlich noch nie alleine gelassen hatte. Also machte ich mich auf die Suche nach mir selbst.
Ich kam durch Straßen die mir fremd waren, obwohl ich sie kannte. Aber ich konnte nicht darüber nachdenken, es war einfach so. Ich sah viele Menschen, aber nahm sie nicht wirklich wahr. Sie waren da, und doch für mich nicht real.
Dann kam ein Schatten auf mich zu, obwohl es kein Licht dort gab. Er sah aus wie meiner, aber irgend etwas war ganz anderes. Er war von Freunden umgeben, die ich nicht hatte – viele vertraute Gesichter waren dabei.
Ich ging also weiter auf die Suche nach mir selbst, und begegnete dem Tod. Der konnte mir sagen, wo ich bin. Er führte mich zu mir und sagte mir: "So bist du wirklich".
Ich schaute mich neugierig an, und war entsetzt. Dort stand ich in einem Zimmer, alleine, sogar mein Schatten hatte mich verlassen. Ich fragte mich selber, was mit mir los ist – und antwortete mir:
"So ist dein Leben. Ohne Sinn, Freunde und Inhalt". - "Erst durch den Tod wirst du endlich zu dir selber finden".