Innerer Monolog zum Thema Mutter
mitternacht, der wind weht leise
nur der kauz sieht zu
gedanken gehen auf die reise
seele findet ruh
hast mich jahrelang begleitet
mich geliebt und mich gehasst
hast die arme ausgebreitet
und mich zärtlich angefasst
hast mir beigebracht so viel
denn ich war dein ein`zger sohn
manche arbeit, manches spiel
lernte ich ziemlich früh schon
hast beschützt mich früh im leben
und mich dann drauflosgelassen
hast manches mir nicht gegeben
sollte ich dich dafür hassen?
wie du´s konntest, gabst du mir
liebe und auch wissen weiter
und ich danke dir dafür
der weg des lebens wurde breiter
konntest manches nicht verstehen
was im leben ich gemacht
doch ich musst`alleine gehn
wie am tag, so in der nacht
wir haben uns noch ausgesprochen
bevor du wurdest uns genommen
haben das eis aufgebrochen
bin froh, dass es so gekommen
mitternacht, ich denk an dich
siehst von der wolke auf mein leben?
denkst du manchmal auch an mich?
hast doch mein leben mir gegeben...