Das Mädchen

Was ist ein Trauma?



Reaktionen auf überfordernde [existenzielle] Bedrohung mit schnellen, und entsprechend undifferenzierten, ’Notfall-Programmen’.
= Gefühle und Angstreaktionen verursachen Kampf- oder Flucht-Bestreben.
= Wenn keins von beiden möglich ist - folgt [meistens] das Erstarren.

Die ’Notfall-Programme’ verfestigen sich, je öfter sie ablaufen, und werden in Folge bei immer geringeren Auslöse-Reizen aktiviert.


Die traumatische Erinnerung nimmt die Form aktuellen Erlebens an.



Trauma-Auslöser:
außer-/inner-familiär, Mensch oder Natur,

Trauma-Kontext:
vor, während und nach Trauma

Trauma-Dosis:
Mono-/komplexes-Trauma [Häufigkeit, aufsummierend]

Die traumatische Situation kann zu traumatischen Reaktionen führen, die nicht behandlungsbedürftig sind.

Durch die:
phasenhafte Bewältigung des Trauma:
- Konstriktion [Erstarrung]
im Wechsel mit
- Intrusion, [Wiedererleben]

wird ein:
- Zusammenfügen,
- Betrauern,
- und die Integration in eigene Biografie bewirkt.

Können die traumatischen Reaktionen
nicht vollendet werden,
dann entsteht ein traumatischer Prozess!

Die Trauma-Folge-Störungen können dabei auch noch lange nach der Trauma-Situation auftreten, und führen zu zunehmender Konstriktion bzw. Intrusion, und letztlich zu selbst-schädigendem Verhalten, Dissoziation usw.


Charakteristische Trauma-Folge-Störungen:



Intrusionen:
sich aufdrängende Erinnerungen, Erinnerungs-Fragmente [flash-backs] usw.

Konstriktion:
Vermeidungs-Verhalten, emotionales Abschalten.

Anhaltende Übererregung:
Unruhe, Schreckhaftigkeit, übermäßige Wachsamkeit [Hypervigilanz], Schlafstörung, geringe Stressverarbeitungsfähigkeit, Erschöpfung.


näheres dazu: Folgen sexuellen MissbrauchsFolgen-sexuellen-Missbrauchs
auf www.KinderQualen.dewww.KinderQualen.de

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KurzÜbersicht



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