Reaktionen auf überfordernde [existenzielle] Bedrohung mit schnellen, und entsprechend undifferenzierten, ’Notfall-Programmen’. = Gefühle und Angstreaktionen verursachen Kampf- oder Flucht-Bestreben. = Wenn keins von beiden möglich ist - folgt [meistens] das Erstarren.
Die ’Notfall-Programme’ verfestigen sich, je öfter sie ablaufen, und werden in Folge bei immer geringeren Auslöse-Reizen aktiviert.
Die traumatische Erinnerung nimmt die Form aktuellen Erlebens an.
Trauma-Auslöser: außer-/inner-familiär, Mensch oder Natur,
Die traumatische Situation kann zu traumatischen Reaktionen führen, die nicht behandlungsbedürftig sind.
Durch die: phasenhafte Bewältigung des Trauma: - Konstriktion [Erstarrung] im Wechsel mit - Intrusion, [Wiedererleben]
wird ein: - Zusammenfügen, - Betrauern, - und die Integration in eigene Biografie bewirkt.
Können die traumatischen Reaktionen nicht vollendet werden, dann entsteht ein traumatischer Prozess!
Die Trauma-Folge-Störungen können dabei auch noch lange nach der Trauma-Situation auftreten, und führen zu zunehmender Konstriktion bzw. Intrusion, und letztlich zu selbst-schädigendem Verhalten, Dissoziation usw.
Charakteristische Trauma-Folge-Störungen:
Intrusionen: sich aufdrängende Erinnerungen, Erinnerungs-Fragmente [flash-backs] usw.