Dämon in meinem Kopf


Gedicht zum Thema Stille


Wenn die Stille scharf zerschneidet, was mit Worten aufgebaut
wünsch ich mir, du wärst auch leise; hättst die Sprache nicht geraubt.

Deine Worte - mir entrissen und nun gegen mich gewandt
- liefern mich aus an die Stille; kleines Kind an ihrer Hand.

Brennend fließt durch meine Lungen, packt den Widerspruch am Schopf,
tränkt den Grund für mein Verdursten: Den Dämon in meinem Kopf.

07.03.2010

Amnerkung:
Sprache und Sprachlosigkeit 




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