4+1 Verzeiflungen


Text zum Thema Krankheit

Die Sicht der Dinge - mit denen ich zu viel Zeit verbringe.
Bin 'Gott sei Dank' nicht selbst betroffen, 'nur' Begleitperson!

1.

D unkelheit, im Geist und Leben,
E insamkeit, im Kopf und Herz,
P anik kann sich leicht ergeben -
R astlos flüchtend vor dem Schmerz!
E insamkeit hält mich umfangen,
S innlos ist der Sonnenschein,
S chwermütig vor lauter bangen -
I mmer mehr bleib ich allein.
O hnmacht gegen die Gedanken,
N achts - vom Tod, um frei zu sein.

2.

S chnell geh ich aufs Ende zu,
E wigkeit - und endlich Ruh.
L eere Augen, Blicke starr -
B edeutungslos – was vorher war.
S chreie laut raus deinen Namen -
T od! – So habe doch Erbarmen!
M orgen soll’s für mich nicht geben,
O hnmacht fühl ich für dies Leben.
R uhe finden, nicht mehr sein,
D unkelheit - ich komm jetzt Heim.....

3.

B esonders schön die Leckerei,
U nmengen verschling ich, nichts dabei -
L ustvoll, schmatzend und genießend !!
I m Kopf jedoch, die Stimme treibt -
M ich alles wieder herzugeben,
I mmer wieder, so ist mein leben -
E rbrechen, kotzen – übergeben.

4.

M utlos vor dem Spiegel stehen,
A gressiv sich selbst angehen!
G rausam dick das Ebenbild,
E kelhaft, das Fett es quillt -
R aus aus allen Poren!
S chön sein will ich -
U nd schlank wie du!
C haotisch geht’s beim Essen zu.
H ungern, hungern nichts mehr essen,
T rinken ist schon zu vermessen.

+1. (doppelt, ich weiß – aber besser?)

B rechen, würgen, übergeben,
U nfähig – normal zu leben.
L eiden - schon bei dem Genuss,
I mmer wissend was kommen muss.
M agen prall gefüllt – und dann:
I n Panik vor dem Fettgewebe,
E rbrech ich, würge, übergebe.....






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recreant
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